Über uns

Hallo auf unserem Blog!

Wie der Titel schon verrät, geht es hier um Varieté und Theater. Dabei möchten wir uns jedoch nicht nur auf ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf der „Blog-Bühne“ beschränken, sondern auch einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewähren – also den Blick auf die Kultur selbst.
Wer sind wir? Es schreiben Nele und Thorsten… bzw. Thorsten schreibt und Nele betont in wortreichen Monologen, wie sie es gern geschrieben haben würde. Das klingt nach gerechter Arbeitsteilung – dafür trägt Nele allerdings auch die alleinige Verantwortung für diesen Blog.

 

Das Thema oder Fachgebiet ist, wie der eine oder andere Leser vielleicht vermuten mag, nicht ganz zufällig gewählt. Wir haben beide mit dem Theater zu tun und sind damit fachlich vorbelastet. Thorsten steht dabei hauptberuflich tatsächlich auf der Bühne und Nele ist hinter den Kulissen aktiv. Man sieht sie selten – hört sie aber eigentlich immer.

Thorstens Begeisterung für die Bühne entspringt einer langen Familientradition. Schon seine Großeltern und Eltern haben auf der Bühne gestanden. Die Schuld an seiner Karriere gibt Thorsten letztlich seiner Großmutter, die nach eigenen Angaben einen der Milchzähne von Klein-Thorsten in einem Theater auf die Bühne geworfen hat. Dies wird, so der Aberglaube, dafür sorgen, dass das betroffene Kind später selbst einmal auf der Bühne stehen wird. Im Falle von Thorsten hat sich dieser Fluch bewahrheitet. Bereut hat Thorsten den Anschlag seiner Großmutter nie. Im Gegenteil: zwar wird das Leben auf einer Theaterbühne nur selten zu Reichtum und Wohlstand führen – eine abwechslungsreiche und schöne Tätigkeit ist es aber allemal.

Neles Werdegang ist ganz ähnlicher Natur. Zwar wollte Nele eigentlich Primaballerina werden, um dann mit 18 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zu sein und im Alter von 30 Jahren mit kaputten Gelenken auf den Rollstuhl angewiesen zu sein. Glücklicherweise sind ihre Gelenke allerdings schon sehr viel früher kaputtgegangen.

Aus der wunderschönen Schwanenprinzessin wurde eine Germanistikstudentin. Das Studium hat Nele nicht abgeschlossen, sondern wechselte, gerade noch rechtzeitig, auf Regie und Dramaturgie. Rechtzeitig deswegen, weil sie im letzten Jahr ihrer Ausbildung auf Thorsten traf. Wäre also einer der beiden „dem Plan“ gefolgt, hätten sie sich nie getroffen. Böse Zungen behaupten, dass das Abweichen vom Plan der eigentliche Plan gewesen sei.

Mit solchen Dingen möchten wir unsere Leser aber nicht überbeanspruchen oder gar langweilen. Pläne, die durch ihr Scheitern zu einem übergeordneten Plan werden, sind Themen, die man ohnehin am besten bei Räucherstäbchen und sehr viel Rotwein erörtert – und nicht hier in einem Blog.

Da sind wir nun also mit unserem Latein und hoffen die Begeisterung für Varieté und Theater auch bei unseren Lesern zu wecken. Und wenn schon keine Begeisterung, dann vielleicht etwas mehr Einblick in ein Theater oder Kulturberufe an sich.

Während „Schausteller“ schon im Mittelalter ein nicht besonders ehrbarer Beruf gewesen ist, reagieren Eltern auch heutzutage immer noch gern mit dem Spruch: „Lerne doch lieber einen richtigen Beruf!“, wenn ihre Kinder den Wunsch äußern, an die Bühne gehen zu wollen. Dass „die Bühne“ dabei inzwischen sehr viele interessante Berufe bietet – nun, auch davon möchten wir hier erzählen.

Damit wünschen wir Ihnen nun viel Vergnügen beim Lesen … und Sie wünschen uns hoffentlich „Toi Toi Toi“ für das Schreiben.

N&T